Kaum ein Bratscher hat in den letzten Jahren mit außergewöhnlichen Programmen so für Furore gesorgt und seinem Instrument, der bis dato stiefmütterlich vernachlässigten Bratsche, zu dieser Aufmerksamkeit verholfen, wie der Bremer Nils Mönkemeyer. Ausgezeichnet mit zwei ECHO Klassik-Preisen für sein fulminantes Debüt-Album „Ohne Worte“ und die Orchesteraufnahme „Weichet nur, betrübte Schatten“ sowie dem renommierten Parkhouse Award in London, ist er gerngesehener Gast in den großen Konzertsälen und Festivals.

Die neueste CD „Folia“ führt ein weiteres Mal in die Welt des höfischen Barock und entstand gemeinsam mit der Kammerakademie Potsdam, die er zugleich bei der Aufnahme leitete. Auch dieses Mal bleibt Nils Mönkemeyer sich mit einer ungewohnten Programmatik treu, die originale Kompositionen von Telemann und Corelli mit einer Adaption eines berühmten Bach-Werkes und selten zu hörenden Stücken des französischen Hofkomponisten Michel-Richard Delalande kombiniert.

 

Am 6. Februar 2011 gab es einen Beitrag über Nils Mönkemeyer bei "titel thesen temperamente" (ARD), das Video dazu gibt es hier. Am 10. Februar folgt ein Bericht in "Capriccio" (BR).

 

„Bratschist Nils Mönkemeyer entdeckt im Herben das Himmlische: Sein Album "Folia" durchstreift die Barockmusik mit Werken von Telemann oder Corelli. Besonders interessant: Bachs Cembalokonzert in d-Moll in einer Adaption für Viola. [...] Bravo!"
(Stern, 13.1.2011, zur CD "Folia")

 

Eine besonders intensive Zusammenarbeit und Konzerttätigkeit verbindet Nils Mönkemeyer seit mehreren Jahren mit dem Festival Mitte Europa. 2011 war er zum zweiten Mal „Artist in Residence“ und hat im Rahmen des Festivals auch Meisterkurse gegeben.