zur CD "Weichet nur, betrübte Schatten"
„Nils Mönkemeyer und die Kammerakademie Potsdam wischen nicht nur den Staub von Telemanns Bratschenkonzert. Frech und jugendlich nähern sie sich insgesamt der alten Musik. Manchmal sogar mit spitz-ironisch geschärftem Ton, um gleich anschließend mit Lust und Wonne den diabolisch-genialen Charakter der Musik eines Arcangelo Corelli auszukosten. Mönkemeyers überaus warmer und doch geradliniger Bratschenton verleiht den barocken Konzerten eine Tiefe, die diese Stücke bisher nicht zu haben schienen. [...] Wie frisch und unerschrocken Mönkemeyer an die barocken Werke herangeht, wird am im Bach-Konzert besonders deutlich. [...] Mit seinen Potsdamer Begleitern findet er zu einem eigentümlich schwingenden Stil und lässt Bachs Motivfiguren als poetische Einheiten besonders hell aufleuchten.“
(RBB Kulturradio, 24.01.2011, zur CD „Folia“)
„Jedes Instrument hat seinen Star; im Falle der Bratsche ist es momentan wohl Nils Mönkemeyer. [...] Neben seiner Fähigkeit, sein Instrument musikalisch in Szene zu setzen ist er aber vor allem auch ein Meister darin, die Werke die er spielt programmatisch interessant zu kombinieren. [...] Corellis „La Folia“ bietet noch viel mehr Facetten des Wahnsinns und der persönlichen Entgleisung als nur den reinen Titel: Abgesehen davon, dass Zeitgenossen Corellis den Komponisten selbst für völlig wahnsinnig gehalten haben, bildet Corelli in seinen Variationen jede nur erdenkliche Form von Wahnsinn ab: und hier kann Mönkemeyer zeigen, was für ein vielseitiger Musiker und auch was für eine vielseitige Persönlichkeit er ist, denn der Wahnsinn kommt hier überfallartig. [...] Bei Telemanns Konzert [...] zeigen sich die Stärken der Kammerakademie Potsdam besonders: sie begleiten unaufdringlich, der Gesamtklang passt wunderbar zu Mönkemeyers Ton und seiner Interpretation der Werke und wer der Chef ist, ist zu jedem Zeitpunkt klar: überzeugend und tja – Abgründig – auch bei Johann Sebastian Bachs Konzert in d-Moll. [...] Der Wahnsinn hier liegt in der Musik, in Bach selbst: die Harmonien zumal im zweiten Satz sind wahrhaft verrückt [...] Und auch technisch muss man sagen, war es verrückt, dieses Konzert für Bratsche zu arrangieren [...] Mit La Folia ist Mönkemeyer mal wieder eine wunderbare CD gelungen, bei der die Musikzusammenstellung an sich schon eine eigene Komposition ist, die der Bratsche das unverbriefte Recht einräumt, eine Diva zu sein.“
(WDR 3, 20.01.2011 zur CD „Folia“)
„[...] Bekanntes und Unbekanntes, Originalwerke von Telemann und Delalande, eigene Fassungen von Bach- und Corelli-Stücken. Der Spaziergang durch den höfischen Barock bereitet Plaisir, weil Mönkemeyer mitreißend und klangschön spielt, aufmerksam begleitet von der Kammerakademie und transparent dokumentiert von der Aufnahmetechnik. Wahnsinnig gut“ Musik: 4 Sterne, Klang: 4 Sterne
(Audio 02/2011, zur CD „Folia“)
„Da geht einer wie selbstverständlich einen sehr eigenen Weg. Nils Mönkemeyer, 32, Bratschist. Sein Instrument ist ja eigentlich nur sieben Halbtöne tiefer gestimmt als eine Geige. Aber das, beweist er uns, macht eine Welt aus. Seine Welt.“
(titel thesen temperamente (ARD), 06.02.2011)
„Bratschist Nils Mönkemeyer entdeckt im Herben das Himmlische: Sein Album „Folia“ durchstreift die Barockmusik mit Werken von Telemann oder Corelli. Besonders interessant: Bachs Cembalokonzert in d-Moll in einer Adaption für Viola. [...] Bravo!“
(Stern, 13.01.2011)
„Barockes Repertoire original und […]eigenhändig für die Bratsche bearbeitete Werke schmücken also Mönkemeyers neueste CD-Veröffentlichung, die nicht nur ihn und sein Instrument ins beste Licht setzt, sondern mit der Kammerakademie Potsdam auch stilsichere, äußerst präzise Begleiter präsentiert. […] da hat einer seine Berufung gefunden.“
(BR Klassik, 15.01.2011)
„Ausgelassen tanzt des Bratschers Spiccato da, noch ein bisschen wahnsinniger flitzen die Bögen des Solisten und des Continuo-Cellos in Corellis Variationen über eine altspanische Sarabande. Must-have!“
(Crescendo, 1-2011)
CD der Woche
„Wie frisch und unerschrocken Mönkemeyer an die barocken Werke herangeht, wird am im Bach-Konzert besonders deutlich. Hier bürstet der Viola-Virtuose vieles herrlich gegen den Strich. Mit seinen Potsdamer Begleitern findet er zu einem eigentümlich schwingenden Stil und lässt Bachs Motivfiguren als poetische Einheiten besonders hell aufleuchten.“
(RBB Kulturradio, 24.01.2011)
CD der Woche
„Auf Mönkemeyers neuer CD spürt man viel von der Inspiration durch die namengebende "Folia". Es gibt auf dem Album auch musikalisch so einiges, was in Verzückung geraten lässt. Da sind irrwitzig Doppelgriffe, Akkord- und Lagenwechsel, die das Herz eines jeden Virtuosen höher schlagen lassen. […] so mitreißend kann diese barocke musikalische Lebensfreude sein. Das richtige für sonnenarme Wintertage!“
(MDR Figaro, 3.1.2011)
„Nils Mönkemeyer stellt den Variationen Corellis das Bratschenkonzert d-Moll von Johann Sebastian Bach an die Seite – und man entdeckt die gleiche Besessenheit, die gleiche Hingabe, das gleiche Potential zur Raserei. Unnötig zu erwähnen, dass die Fähigkeit, solches zu interpretieren, gleichzeitig ein Höchstmaß an Kontrolle über das Instrument verlangt. Nils Mönkemeyer und die Kammerakademie Potsdam, die er als Solist auch leitet, verschmelzen zu einem einzigen Klangkörper – beseelt und fasziniert von einer Musik, die Maß und Abgrund in ganz besonderer Weise vereint."
(hr2 Kultur, 20.01.2011)
„Bekanntes und Unbekanntes, Originalwerke von Telemann und Delalande, eigene Fassungen von Bach- und Corelli-Stücken. Der Spaziergang durch den höfischen Barock bereitet Plaisir, weil Mönkemeyer mitreißend und klangschön spielt, aufmerksam begleitet von der Kammerakademie und transparent dokumentiert von der Aufnahmetechnik. Wahnsinnig gut.“
Musik/Klang: 4 Sterne
(Audio 02/2011)
„Mönkemeyer kultiviert den aromatischen, etwas heiseren und melancholischen Schönklang dieses Instruments.“
(Märkische Allgemeine, 22.12.2010)
„…ein großartiger Bratscher, er fühlt sich in der Romanik pudelwohl und der Hörer mit ihm…“
(Rondo, 03/2010)
"Nils Mönkemeyer und Pianist Nicholas Rimmer bilden ein Traum-Duo, dessen Dialog durch große Lebendigkeit besticht. […] 'In dunklen Träumen' ist ein Traum von einer Klassik-CD." - Klassik CD des Monats, Musik&Klang: 5/5
(Audio, 4/10)
„Das Repertoire der Romantik scheint Mönkemeyer besonders gut zu liegen: Hier kann er den seidig schimmernden und zugleich körperwarmen Klang seiner Bratsche mit der bronzefarbenen Tönung wunderbar entfalten und, gemeinsam mit seinem kongenialen Klavierpartner Nicholas Rimmer, die kantablen Bögen auskosten.“
(Fono Forum, 5/10)
„Aus den für Viola arrangierten Liedern von Robert und Clara Schumann, dem hohen Paar der Romantik, und Johannes Brahms, dem Dritten im kuriosen Bunde, schießen die Emotionen: Glückseligkeit und Verzweiflung, Wonne, Ach und Weh.“
(Abendzeitung, 20.03.2010)
„Ungebremst fließt die bittersüße Melancholie dahin, die Zusammenstellung ist von den „Bunten Blättern“ bis zum berühmten „Wiegenlied“ stimmig.“
(Rheinischer Merkur, 22.04.10)
„Nils Mönkemeyer verfügt über einen wundervoll sonoren Ton und gestaltet technisch makellos mit sanglicher Emphase und Wärme des Ausdrucks diesen bunten Strauß romantischer Lieder ohne Worte. Eine auch tontechnisch genussvolle Angelegenheit.“
(Crescendo, 06/07 2010)
„…intensive Lieder ohne Worte zwischen Liebesglück und Sehnsucht.“
(Financial Times Deutschland, 25.04.10)
„…Die Bratsche kann in diesen Werken ihre volle Wirkung entfalten…ein Schmuckstück jeder Violaliteratur-Sammlung und für Liebhaber.“
(Klassik.com, 28.04.10)
„Sein voller, leidenschaftlicher, empfindsamer Ton gleicht einem romantischen Idealklang.“
(WAZ, 29.05.10)
„Mit der Bratsche wird man selten berühmt. Nils Mönkemeyer spielt sie aber so gut, dass manche Geiger neidisch werden. Obendrein pflegt er ein originelles Repertoire - höchste Zeit für ein Comeback der oft verachteten Viola. […] Für seine neue CD "Weichet nur, betrübte Schatten" hat er sich die Komponisten Antonio Rosetti (1750-1792) und Franz Anton Hoffmeister (1754-1812) vorgenommen: beide zu ihrer Zeit hoch angesehene Meister. Rosettis Viola-Konzert in G-Dur - eine CD-Premiere - spielt Mönkemeyer mit einem Groove, der an den Jazzmaster Stéphane Grappelli erinnert. Der swingende Zugriff passt blendend zu dem rhythmisch packenden und melodisch höchst eingängigen Stück, Mönkemeyer verschleift keine Note, jeder Akzent sitzt. Eine wunderbare Klangerfahrung. Und eben keine Violine, eher ein tenorales Cello auf Speed.“
(Spiegel Online, 19.08.09)
„Mönkemeyers Bratsche klingt nicht etwa bloß tiefergelegt, sondern gewinnt aus der Deckung etwas ganz Eigenes in der Heimat der Melancholie. Im Mittelteil der Platte ist Mönkemeyer als Arrangeur tätig geworden: Einige Bach-Arien aus Kantaten hat er für die Bratsche fruchtbar gemacht, den Text singt sein Instrument – ohne Worte. Es funktioniert. Besser die erste Bratsche als die zweite Geige.“
(Die Zeit, 27.08.09)
„Rosetti, Bach, Hoffmeister – Letztes Jahr war der vive 31-jährige Bremer Bratschist eine der originellsten CD Neuentdeckungen. Nun folgt die orchestrale Visitenkarte mit nicht unheiklen, bearbeiteten Bachkantatensätzen. Doch gerade dieses Herzstück bekommt so ein neues, instrumental schönes, fein und frisch ausgesponnenes Klanggewand. Auch wegen der wachen Dresdner Kapellsolisten.“
(Welt, 11.08.09)
„Das Opfer tönt zurück. Bratschist Nils Mönkemeyer beweist in seinem neuen Album „Weichet nur, betrübte Schatten“, wie wundervoll sein Instrument tönen kann – bei der Bearbeitung der Bach-Kantate „Ich habe genug“ etwa. Auch für seine Interpretation der Viola-Konzerte von Rosetti und Hofmeister gilt: Anhören! Und sofort verwandelt sich Lachen in Verzückung.“
(Stern, 13.08.09)
„In „Weichet nur, betrübte Schatten“ hat der Bratschist Nils Mönkemeyer das Titelstück und fünf weitere Bach-Kantaten für sein schönes Instrument bearbeitet. Geht ans Herz.“
(Brigitte, 18.08.09)
„„Weichet nur, betrübte Schatten” heißt seine aktuelle CD und wäre es nicht seit 250 Jahren der Titel einer Bachschen Hochzeitskantate, es könnte eine poetische PR-Zeile für den Geist dieses Albums sein. Da purzeln die Seelenstreichler und Muntermacher nur so aus stilvollen Bach-Arrangements und Bratschenkonzerten aus Spätbarock und Klassik. Die sechs Kantaten-Bearbeitungen, bei denen Mönkemeyer keineswegs protzig dominiert, umgeben Werke von Rosetti und Hoffmeister. Rosettis Konzert – eine Weltersteinspielung – ist nicht zuletzt der feinfühligen Dresdner Kapellsolisten wegen ein strahlendes Stück Sonne, eine Entdeckung. Nils Mönkemeyer gibt dem Stück einen vitalen Drive wie einst der junge Nigel Kennedy der Geigenliteratur. […] Leicht hörbare Klassik-Kost in hoher Qualität, wann hat man das schon? Ganz sicher eine Empfehlung für Einsteiger.“
(WAZ, 13.09.09)
„Solistisch hat Bach die Viola nur selten eingesetzt […]. Das holt Nils Mönkemeyer jetzt gewissermaßen nach. Außerdem finden sich auf seiner CD Werke zweier frühklassischer Komponisten: ein Violakonzert des Mozartfreundes Franz Anton Hoffmeister und die Weltersteinspielung des Konzerts in G-Dur für Viola und Orchester von Antonio Rosetti. Mit dem ersten Bogenstrich wischt Nils Mönkemeyer die bekannten Vorurteile gegenüber der Viola souverän zur Seite. Voll, rund und nuancenreich ist der Klang seines Instruments, leicht und virtuos sein Spiel. Wie er Klangbögen gestaltet und Kantilenen entfaltet, geht unter die Haut. Begleitet wird Nils Mönkemeyer von den Dresdner Kapellsolisten, das zum Großteil aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle besteht und sich die "epochentreue Rekonstruktion des barocken, klassischen und romantischen" Repertoires zur Aufgabe gemacht hat. Was ihnen auf dieser CD zusammen mit Nils Mönkemeyer auf höchst lebendige und inspirierte Weise gelingt.“
(Bayern 4 Klassik, 11.08.09)
„Mönkemeyer komplettiert die CD mit größtenteils eigenen Arrangements von Kantatensätzen Bachs, der selbst ein Faible für die Viola hatte. Der 31-jährige Bratschist hat bei der Auswahl feinsinniges Gespür für sein Instrument bewiesen: Ob er die Gesangsstimme imitiert oder wie in der Kantate "Ich habe genug" die Oboenstimme übernimmt - die Bratsche fügt sich tatsächlich ganz natürlich in diese Musik ein. Eindringlich und überzeugend wirkt Mönkemeyer in den gesanglichen, ruhigen Passagen, wenn er mit seinem Instrument dem Klang der menschlichen Stimme nachspürt. In diesen Momenten scheint er in seiner Musik besonders frei und persönlich zu werden. In der fein gestalteten Kantabilität liegt eine bemerkenswerte Stärke des jungen Bratschisten.“
(NDR Kultur, 07.08.09)
„Die Bratsche ist ein Instrument, das man selten als Soloinstrument hören kann und es gibt bisher eigentlich auch nur zwei Solobratscher von Weltrang: Juri Baschmet und Tabea Zimmermann. Nils Mönkemeyer ist dabei, den beiden zu folgen.“
(Kulturradio, 17.08.09)
„Der Bratscher Nils Mönkemeyer bezaubert auch auf seiner neuen CD „Weichet nur, betrübte Schatten“ mit erfrischend unaufgesetzter Musikalität. Diesmal ist nicht das Klavier Partner der kaum solistisch zu erlebenden Viola, sondern die Dresdner Kapellsolisten begleiten das bekannte Hoffmeister-Konzert sowie als Neuentdeckung ein schlicht-hübsches Konzert des böhmischen Frühklassikers Antonio Rosetti. Wieder aber kann Mönkemeyer von der menschlichen Stimme nicht lassen. Waren es beim Debüt „Ohne Worte“ romantische Lieder, singt sein Instrument hier mit der Stimme Bachs. Meist sind es Alt-Kantaten, die er wunderbar nachschöpft und neu zum Blühen bringt. Der 31-jährige Bremer geht wie selbstverständlich einen ganz erstaunlichen Weg.“
(Aachener Zeitung, 14.08.09)
„Bratscher haben es nicht leicht. Da sind einmal Unmengen dämlicher Witze. Zum anderen, und das wiegt schwerer, ist das Repertoire bis ins 20. Jahrhundert hinein ziemlich schmal. Für den einen Pech, für Nils Mönkemeyer eine Herausforderung. Dann müssen zur Not auch mal ein paar Singstimmen dran glauben. Auf seiner zweiten CD „Weichet nur, betrübte Schatten“ ersetzt er in Bachs Kantate BWV 207a gleich einen ganzen Chor. Und die Viola kann es hier mit den sechs Sängern des Originals spielend aufnehmen, leuchtend, fast glühend und durchaus triumphierend klingt sie. Mit viel Gespür hat der 31-Jährige noch weitere Kantatensätze für sein Instrument arrangiert, mal spürt er dem Klang der menschlichen Stimme nach, mal übernimmt er den Part der Oboe („Ich habe genug“), und immer ist das Ergebnis empfindsam, eindringlich.“
(ddp, 01.09.09)
Nils Mönkemeyer spielt seine Viola so virtuos, dass selbst die letzten Witzbolde schnell verstummen. Vor allem überrascht Mönkemeyer mit einem ausgesprochen originellen Repertoire. Für dieses Album hat er sich Franz Anton Hoffmeister und Antonio Rosetti ausgesucht, sowie fünf Bach-Kantatensätze für Viola und Orchester arrangiert. Das Ganze klingt manchmal wie gesungen, dann wieder akzentuiert und packend, fast schon swingend.
(MDR Figaro, 31.08.09)
Nun legt er sein zweites Album vor, mit Musik des 18.Jahrhunderts, und beginnt es mit einem Paukenschlag: einer Weltersteinspielung. Das Bratschenkonzert G-Dur von Antonio Rosetti ist ein Werk in bester Tradition Antonio Vivaldis. Es vereint die Leuchtkraft eines festlichen Barockorchesters mit einem virtuosen Solopart, oder, wie Mönkemeyer selbst formuliert: „Das ist swingy - Gute-Laune-Musik aus dem 18.Jahrhundert.“
(hr2 Kultur, CD -Tipp, 17.09.09)
„ Ohne Worte - es ist ein stimmungsvolles, herbstliches Album. [...] Die anderen Werke [neben Schuberts Arpeggione] auf der CD sind ebenfalls Bearbeitungen - von Mönkemeyer selbst. Es sind Lieder von Mendelssohn, Schumann und Schubert, bei denen die Bratsche den Part der Singstimme übernimmt: Melodien ohne Worte. Eine überzeugende Notlösung, die Mönkemeyer mit Inbrunst präsentiert. Voll und satt klingt sein Ton, und auch vor emotionalem Überschwang hat er keine Scheu. Rotweinmusik gewissermaßen.“
(Spiegel, 12.01.09, zur CD „Ohne Worte“)
„Hier liegt ein Album vor, das ausdrücklich für Feinschmecker mit einer besonderen Vorliebe für das Süße gedacht ist. [...] Die Bratsche gibt sich hier nicht nur als Singstimme, sie bleibt zugleich ein Instrument. Außerordentlich beeindruckend vor allem in der Balance von Technik und Ausdruck erscheint an erster Stelle der dreiteilige Hauptgang: Schuberts große Sonate. [...] Da er das Vibrato, gerade auch bei langgezogenen Tönen und trotz aller Melancholie des langsamen Satzes, sehr sparsam einsetzt, trägt allein der elegante Bogenstrich die Melodien - wie der Atem eines Sängers. Und ohne Worte erscheint sie uns besonders nahe gerückt: die Idee der Freiheit, des Glücks, der Leichtigkeit des Seins.“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.01.09, zur CD „Ohne Worte“)
„Bereits die ersten drei Minuten dieser CD sind repräsentativ für die noch folgende Stunde. Mönkemeyer und sein Klavierpartner Nicholas Rimmer spielen auf hohem, fein aufeinander abgestimmtem Niveau, farbenreich und mit einer angenehmen Wärme des Tons, die sich auch dank des sehr räumlichen Klangbildes vermittelt.“ Musik & Klang: 4 Sterne
(Fono Forum, 03/2009, zur CD „Ohne Worte“)
„Nils Mönkemeyer katapultiert sich mit diesem Debüt mitten in die erste Liga. Der feine Schwung seiner Phrasierung lässt schon nach wenigen Tönen von Schuberts "Arpeggione-Sonate" aufhorchen. Behutsam und geradezu liebevoll, dabei weder zögerlich noch zimperlich, führt er den Bogen über sein Instrument, zwingt es nicht, zu sein, was es nicht ist, keine aufgeblasene Violine oder ein Cello im Jungbrunnen. Mönkemeyers Viola hat Grazie und Eigenwillen, Anmut und Selbstbewusstsein, kann sich ganz bescheiden zurücknehmen und immer noch deutlich machen, was sie will, und sie kann mit großer Tatkraft das Wort ergreifen, ohne einzuschüchtern. [...] Eine wirklich reife Leistung.“ Klassik CD des Monats
(Rondo, 1-2009, zur CD „Ohne Worte“)
„Mühelose Technik, blitzsaubere Intonation, noble Tongebung und genuine Musikalität verbinden sich im Bratschenspiel von Nils Mönkemeyer, [...]. "Höhensicherheit" in den oberen Lagen beweist er zudem auf seinem Konzept-Album "Ohne Worte", das er um die berühmte "Arpeggione"-Sonate von Schubert herum gebaut hat. Die Idee: Lieder von Schubert, Schumann und Mendelssohn [...] für Viola und Klavier zu transkribieren. [...]Und es ist verblüffend, wie gut das geht. Klassik-Hits wie Mendelssohns "Hexenlied", Schumanns "Du bist wie eine Blume", "Widmung" und "Mondnacht" oder Schuberts "Ständchen" und "Auf dem Wasser zu singen" erklingen hier mit einer selten erlebten Innigkeit. Und die Koppelung mit Schuberts Sonate für das Arpeggione-Instrument - jenen kuriosen Zwitter zwischen Gitarre und Cello, [...] - macht Sinn: Noch stilgerechter als auf dem Cello scheint sie auf der Bratsche zu klingen.“
(Bayern 4 Klassik, 22.01.09, zur CD „Ohne Worte)
„Die Arpeggione-Sonate passt nicht nur inhaltlich zum Konzept der CD, sie bietet auch dem Bratschisten die Möglichkeit, sein Können unter Beweis zu stellen. Und zu zeigen, dass sein Instrument zu Unrecht so stiefmütterlich behandelt wird.“
(NDR Kultur, 26.01.09, zur CD „Ohne Worte“)
„Es gehört Mut dazu, für ein CD-Debüt auf Bearbeitungen zurückzugreifen. Genau das hat Nils Mönkemeyer getan. Im Zentrum von „Ohne Worte“ stehen Bratschen Versionen von Schubert-, Schumann- und Mendelssohn-Liedern...Statt Trampelpfade im Zeichen des Dauervibratos zu beschreiten, gelingt ihm eine klangschöne Stilsicherheit: Mönkemeyer steht für eine junge Generation, die Klangideale kritisch hinterfragt.“
(Abendzeitung, 24.01.09, zur CD „Ohne Worte“)
„Eine grandiose CD, die in jeder Hinsicht bravourös zwei junge Erzmusiker hören lässt. Und eine CD, die es fertig bringt, Alt- und anders Bekanntes neu zu hören, die nicht nur der Bratsche neue Impulse zu geben im Stande ist, sondern durchaus auch den hier den auf so neue Art interpretierten Liedern neue Farben, Dramatik und Faszination abgewinnt. Ein Bravo für das Konzept, die Bearbeitungen und das bemerkenswerte Spiel beider Duo-Partner.“
(Ensemble, 02/03 2009, zur CD „Ohne Worte“)
„Nils Mönkemeyer verschafft der Viola nun einen wunderschönen Soloauftritt. Sechs Lieder von Schumann spielt er mit dem Pianisten Nicholas Rimmer, gleitet vom Sanften ins exzessiv Berauschte und wieder zurück…. Der Bratschist zeigt sein Instrument von seiner besten Seite: besonnen, weniger dramatisch und schrill, als die Geige es vermag, nimmt er sich der Melodien an, kostet den leicht heiseren Ton der Bratsche aus und verwandelt ihre Mittellage, die ohne extreme Höhen und Tiefen auskommen muss, in einen unschlagbaren Vorteil.“
(Kulturnews)
„Die langsamen, ausdrucksvollen Stücke nehmen einen großen Raum ein – doch wird das Programm der CD immer wieder von bewegteren Nummern und Stimmungswechseln aufgelockert – so kommt beim Hören nie Eintönigkeit oder gar Langeweile auf. Der intime Charakter der Einspielung wird durch ein direktes, natürliches Klangbild unterstützt.“
(NDR Kultur)
„Es gehört Mut dazu, für ein CD-Debüt auf Bearbeitungen zurückzugreifen. Genau das hat Nils Mönkemeyer getan. Im Zentrum von „Ohne Worte’ stehen Bratschen Versionen von Schubert-, Schumann- und Mendelssohn-Liedern…Statt Trampelpfade im Zeichen des Dauervibratos zu beschreiten, gelingt ihm eine klangschöne Stilsicherheit: Mönkemeyer steht für eine junge Generation, die klangideale kritisch hinterfragt.“
(Abendzeitung)
„Eine grandiose CD, die in jeder Hinsicht bravourös zwei junge Erzmusiker hören lässt. Und eine CD, die es fertig bringt, Alt- und anders Bekanntes neu zu hören, die nicht nur der Bratsche neue Impulse zu geben im Stande ist, sondern durchaus auch den hier den auf so neue Art interpretierten Liedern neue Farben, Dramatik und Faszination abgewinnt. Ein Bravo für das Konzept, die Bearbeitungen und das bemerkenswerte Spiel beider Duo-Partner.“
(Ensemble)
„Aber Schuberts Musik ist wunderschön und unvergänglich. Und wenn man sie mit so viel Zurückhaltung und gleichzeitig berückendem Gespür für die musikalischen Zusammenhänge spielt wie Nils Mönkemeyer, darf sie ruhig auf die Viola, selbst wenn es der Melodiestimme an Volumen gebricht. Mönkemeyer „singt“ beseelt, ganz im Gleichklang mit Klavierpartner Nicholas Rimmer.
Den anderen Teil der Debüt-CD „Ohne Worte“ ist dem Liedschaffen von Mendelssohn, Schumann und Schubert gewidmet, arrangiert für Bratsche von Mönkemeyer selbst. Die Bearbeitungen etwa der „Mondnacht“ (Schumann) oder von „Du bist die Ruh“ (Schubert) ersetzen die Gesangsstimme durch die Viola, oktavieren bisweilen, mehr nicht. Was herauskommt, ist dennoch faszinierend: Dem Fehlen der Sprache, dem Zusammen von Text und Musik, steht ein Gewinn an Klarheit, Struktur: ein weiterer Atem gegenüber. Mönkemeyer „singt“ so weit gespannt wie die Flügel der Eichendorff’schen Seele.“
(Aachener Zeitung)
„Die sinnliche Heiterkeit und der barocke Pathos der Musik wussten Mönkemeyer und die Kammerakademie bestens zu präsentieren, mit überschäumender Fantasie, Charme und Energie.“
(Potsdamer Neueste Nachrichten, 28.12.10, zum Folia-Konzert in Potsdam/Nikolaisaal)
„Der Bratschist Nils Mönkemeyer sorgte für Ovationen. […] Der 31-Jährige [lässt] den Klang zwischen dunkler Seide und hell leuchtendem Samt, zwischen altem Balsamico und jungem Bordeaux changieren.“
(Abendzeitung, zum Konzert am 6.11. München/Prinzregententheater)
„Nils Mönkemeyer katapultiert sich mit diesem Debüt mitten in die erste Liga. Der feine Schwung seiner Phrasierung lässt schon nach wenigen Tönen von Schuberts "Arpeggione-Sonate" aufhorchen. Behutsam und geradezu liebevoll, dabei weder zögerlich noch zimperlich, führt er den Bogen über sein Instrument, zwingt es nicht, zu sein, was es nicht ist, keine aufgeblasene Violine oder ein Cello im Jungbrunnen. Mönkemeyers Viola hat Grazie und Eigenwillen, Anmut und Selbstbewusstsein, kann sich ganz bescheiden zurücknehmen und immer noch deutlich machen, was sie will, und sie kann mit großer Tatkraft das Wort ergreifen, ohne einzuschüchtern. […] Eine wirklich reife Leistung.“
(Rondo)
„Der junge deutsche Bratscher besitzt eine geradezu charismatische Bühnenpräsenz und musiziert mit einem derartig feurigen Temperament, dass dagegen die meisten seiner Solistenkollegen beinah wie zahme Biedermänner aussehen.“
(Main Echo, 12.2.08)
„Ein Ton wie Samt und Seide“
(Rhein-Zeitung, 27.1.08)
„Ein Rausch voll musikantischer Lebenslust: ekstatisch und von vulkanischer Kraft ist das Spiel des zuletzt von Bashmet geprägten Bratschers.“
(Schwäbische Zeitung, 14.12.08)
„Das Attribut „himmlisch“ für diese hinreißende Brahms-Interpretation ist kaum zu hoch gegriffen. Am Schluss begeisterter Beifall mit Händen und Füßen“ (Göttinger Tagesblatt, 19.3.08)